Kreisjagdverein Schlüchtern e.V.
Kreisjagdverein Schlüchtern e.V.

Die Brauchbarkeitsprüfung am 19.09.2015 findet nicht statt

Ergebnis der 37. Brauchbarkeitsprüfung im Jahr 2014

Seit dem Jahr 1969 finden beim Kreisjagdverein Schlüchtern e.V. jährlich Jagdgebrauchshundeführer-Lehrgänge zur Vorbereitung auf verschiedene Verbandsprüfungen, wie Anlagen und – Leistungsprüfungen, erschwerten Schweißprüfungen und anderen Prüfungen mit erheblich zu leistendem Aufwand der Ausbilder,  aber auch mit großen Erfolgen statt. Den Abschluss der jährlichen Lehrgänge bildet die Brauchbarkeitsprüfung, die der KJV Schlüchtern im Herbst anbietet und durchführt. Diese Prüfung fand nun am 04.10.2014 im Raum Steinau/ Schmidtmühle statt.

Sechs Führer hatten ihre vorbereiteten Jagdgebrauchshunde zur Prüfung angemeldet, drei konnten diese bestehen. Drei weitere Prüfungsgespanne wurden den strengen Anforderungen nur teilweise gerecht und konnten somit die Prüfung nicht bestehen.

Die Prüfungsleitung hatte Anneliese Merx, Schlüchtern, Verbandsrichterin des Jagdgebrauchshundverbandes e.V., übernommen, tatkräftig unterstützt von den Verbandsrichtern Brigitte Günter (Steinau), Iris Beisheim, (Heringen) und Michael Dinges (Schöneck).

Die Prüfung wurde im Wald-  und Feldbereich absolviert. Im Feldbereich des von Ute und Werner Hensel gepachteten Reviers Ulmbach wurden die Schussfestigkeit der Hunde und der Gehorsam geprüft.  Im Waldbereich Schmidtmühle des Hess. Forstamtes Schlüchtern, Leiter  FD Jörg Winter und Revierleiter FAM. Frank Marhauer, wurden die Prüfungsfächer „allgemeiner Gehorsam“, „Verhalten auf dem Stand“, „Leinenführigkeit“ und die „Schweißarbeit“ geprüft. Die sechs Schweißfährten wurden von der „Sonderrichterin Schweiß“ Brigitte Günter im Waldbestand hergestellt und genau skizziert. Bei der Schweißarbeit galt es für jedes Prüfungsgespann auf einer 20 Stunden alten Fährte (Spur) von 400 Metern, die mit Blut (Schweiß) eines erlegten Stückes Rotwild gelegt wurde, am langen Schweißriemen sicher über die Fährte zum Ende zu führen.

Die drei erfolgreichen Jagdgebrauchshundgespanne: Deutsch-Langhaar Hündin  Cilli vom Struthof mit Führer Christoph Liebelt, Züntersbach,  Pudelpointer-Rüde  Basko vom Winterthal, Führer Detlef Hohmann, Ulmbach, Kleiner-Münsterländer-Rüde Asco vom Mugserberg, Führer Klaus-Dieter Zessin, Gedern, erhielten aus der Hand der Prüfungsleiterin Merx eine Urkunde, die den nunmehr erfolgreichen Jagdgebrauchshund, wie vom Gesetzgeber verlangt, zum naturschutzgerechten Einsatz im Jagdrevier berechtigt. Mit dem Dank an alle Beteiligten und mit Jagdhornklängen endete die Veranstaltung. Zum Abschluss, wie auch am frühen Morgen,  hatten sich alle Beteiligten im Hotel-Restaurant „Schützenhof“, Am Wennsberg 1 in 36396 Steinau-Ulmbach getroffen.

 

 

 

Zunächst werden die Chip-Daten aller Hunde überprüft.

 

 

 

 

 

Im Feld 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Vorbereitung zur Prüfung der Schußfestigkeit.

 

 

 

 

 

Richterobmann Dinges

gibt Anweisungen

Die Richtergruppe beobachtet die Arbeit

 

 

 

Angespannte Gesichter vor dem Beginn der Schweißarbeit

 

 

 

Ein Anschuss mit Bruch, Schnitthaar und Schweiß

 

 

 

Die Hündin wird mit einem schweißbenetzten Blatt vom Anschuss auf die Arbeit eingestellt

 

 

 

Warten auf den Einsatz zur Schweißarbeit

 

 

 

 

Sonderrichterin Schweiß führt

das Gespann zum Anschuss

Zufriedene Gesichter der Prüfungsleitung und der Richtergruppe

Die erfolgreichen Akteure: von links Christoph Liebelt mit Cilli vom Struthof, Verbandsrichter Michael Dinges, Detlef Hohmann mit Asco vom Winterthal, "Sonderrichterin Schweiß" Brigitte Günter, Klaus-Dieter Zessin Asco vom Mugserberg, Verbandsrichterin Iris Beisheim mit ihrer DL-Hündin.

Bericht und Fotos: A. Merx 

Jubilare 2018

 

Aktuelle Termine           des KJV, DJV, LJV und der Unteren Jagdbehörde

 

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© Jürgen A. Schmidt

Neue Wege zu beschreiten, heißt auch offen dem Neuen gegenüber zu sein!