Kreisjagdverein Schlüchtern e.V.
Kreisjagdverein Schlüchtern e.V.

Vortrag zur Jahreshauptversammlung KJV Schlüchtern am 13. April 2013

Kreisjagdberater H.P. Fuß während seines Vortrages

"Die Jagd benötigt mehr Professionalität um aus der Krise zu kommen!"

Sehr geehrter Vorstand,

sehr geehrter Gäste, verehrte Jägerinnen und Jäger,

einige Zeit habe ich aufgewendet um einen Titel für meinen Vortrag zu finden, der dem Anspruch gerecht wird, sowohl provokant wie zutreffend zu sein. Getrieben wurde ich dabei von der Überzeugung, dass Provokation Aufmerksamkeit erzeugt.

Aufmerksamkeit, besser gesagt kritische Aufmerksamkeit, ist die
Grundvoraussetzung um den notwendigen Korrekturbedarf zu erkennen.

 

Die Jahreshauptversammlung des KJV bietet ein geeignetes Forum um eine
repräsentative Öffentlichkeit unter den Jägern im Altkreis Schlüchtern zu
erreichen.

Mit der geeigneten und konsequenten Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse besteht die Hoffnung der Krise eine positive Richtung zu geben.

 

Dass die Jagd in der Krise steckt, daran besteht in der medialen Öffentlichkeit keinen Zweifel. 

Hier verweise ich auf die allgemeine Erkenntnis, dass die gesellschaftliche Akzeptanz der Jagd seit Jahren kontinuierlich sinkt.

Aus Pressemeldungen geht hervor, dass nur noch etwa die Hälfte der Bevölkerung die Jagd als Mittel zur Regulierung der Natur für notwendig hält. – Tendenz abnehmend!

In einer Fernsehsendung des Senders 3sat im Dezember 2012 wurde in der Reihe „übermorgen“-     Das Zukunftsmagazin unter dem Titel: „Zum Abschuss freigegeben“ einschlägiges berichtet.

Danach sammeln die Gegner der Jagd schon lange Argumente und die Jägerschaft hat es zunehmend schwerer dagegen zu halten.                                

In diesem Zusammenhang wurde u.a. dargestellt:

° Dass die Jagd altes Brauchtum ist, interessiert kaum mehr.

° Dass Jagd aktiver Naturschutz wäre, verstehen viele nicht.

° Dass ohne die Jagd Wildschäden zunehmen würden, ist fragwürdig  

   geworden.

° Dass Jäger hegen und Reviere verbessern, wird als Wildbestandsauf-

   besserung abgetan.

° Die Zahl der Berufsjäger sinkt, jene der Freizeitjäger steigt. Letztere widmen

   der Jagd nicht dieselbe zeitliche und fachliche Aufmerksamkeit.

° Immer weniger Jäger bilden einen brauchbaren Jagdhund aus und immer

   mehr wenden illegale Methoden auf der Jagd an.

                                                             Zitatende.

Ebenso wie sich in unserer Gesellschaft ein Wertewandel vollzieht, durchleben die Jäger, als Teilgruppe dieser Gesellschaft, einen Wertwandel.

 

Der Wertewandel hat bei der Ausübung der Jagd unmittelbaren Einfluss auf die
Auswahl der Jagdmethoden wie auch den Einsatz der Jagdmittel.

Besonders deutlich ist der Wertewandel durch eine massive Erosion der Jagdkultur festzustellen.

Ebenso ist der, als nahezu hemmungslos zu bezeichnen Einsatz von verbotenen
Gegenständen hervorzuheben.

Diese Entwicklung wird auch nicht durch die weitere Verdichtung und Verschärfung von Gesetzen, Verordnungen und Regelwerken aufgehalten.

Zur Verdeutlichung dieser Entwicklung zitiere ich einen Leserbrief aus               W&H 2/2013, der nach meiner Meinung die eingetretene Entwicklung deutlich macht:

° Bei vielen Drückjagden ist es inzwischen üblich, das Streckelegen auf je ein      

   Stück pro Wildart zu beschränken, vorgeblich aus Hygienegründen, was bei   

   den winterlichen Temperaturen schlicht überflüssig ist.

° Schützen und Treiber sind dann- aus Sicherheitsgründen natürlich ohne  Waffen und ohne Hund – um einen Hirsch, eine Sau, und ein Reh herum und demonstrieren so gegenüber der Einsamkeit des Wildtieres den Massencharakter des heutigen Menschen und den Sieg der Bürokratie über die Jagdkultur.

°
Für die Stimmung des Jagdleiters ist es sicherlich hilfreich, die Schonzeitvergehen und das übel zusammengeschossene Wild mit musikalischer Untermalung nicht vor Augen zu haben, und auch manchem Schützen mag es eine Erleichterung sein. … … …

                                                 Zitatende.

 

In Anbetracht dieser allgemeinen Entwicklung im Jagdwesen distanziert sich der Bund der Berufsjäger von den Freizeitjägern.

Die Jagdvereine und deren Dachorganisationen klagen seit Jahren über schwindende Mitgliederzahlen.

Verbleibende Mitglieder sind zunehmend weniger bereit sich bei den jagdlichen Organisationen zu engagieren.

Innerhalb der Jagdvereine schrumpft die Zahl der Förster zunehmend.

Vereinzelt gehen Forstverwaltungen auf Distanz zu den Jagdverbänden weil offensichtlich unverrückbare Positionen zu Wald und Wild aufeinandertreffen.

Gezeigte Kompromissbereitschaft einer Partei wir von der anderen Partei als Schwäche ausgelegt und ebenso umgekehrt.

 

In einer Veröffentlichung in W&H aus dem Jahr 2008 vermerkte dazu der Pastor Ulrich Wabra, Jäger und Angler in der Oberpfalz, folgendes:

„Die Flurschäden des verhärteten Wald-Wild-Konfliktes sind bitter: Forstwirtschaft und Privatjagd haben sich gründlich auseinanderdividiert. Wie hilfreich war es früher, als Forstmeister zweite Vorsitzende der jagdlichen Kreisgruppen waren.                                                                    

Wieviel Synergie und Kompetenz gehen heute verloren, weil Staatsjagd und private Jagd sich jeweils für die Besseren halten bzw. auf den anderen herabschauen.“

In der besagten Veröffentlichung heißt es weiter:

„Schließlich wird es höchste Zeit, nachdem in den vergangenen Jahrzehnten europaweit eine neue Natur- und Umweltmoral entstanden ist ebenfalls eine neue Ethik des Wirtschaftens (jagdlichen Wirtschaftens) zu begründen.                                                                                                                 

                                                 Zitatende.

 

Der ethische Anspruch der Jagd wird durch den vielbeschworenen Begriff der „deutschen Waidgerechtigkeit“ repräsentiert.

Ein Begriff, der häufig von den Jägern mit großer „Hilflosigkeit“ gebraucht wird.

Die Inhalte dieses Tugendbegriffes sind nirgends formuliert und wirken durch
überdehnten Gebrauch inhaltsleer.

Bis heute fehlt ein Ethikkatalog praktischer Jagdausübung, der dem Begriff           der „Waidgerechtigkeit“ ein anwendbares Format gibt.

Im Übrigen ist eine wesentliche Ursache „jägerischer Entgleisungen“ in dem schwach ausgeprägten ethischen Verständnis zu vermuten.

Gesetzestreue, Anstand, Moral, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit sind Tugenden, die eine Inflation erleben.

Hier sehe ich einen Zusammengang zu den Lebensmittelskandalen der letzten Jahre, deren Ursachen eben auch in einem verloren gegangenen Ethikverständnis zu suchen sind.

Meine sehr verehrten Damen und Herrn,

alleine an Hand der wenigen hier angesprochenen Fakten wollte 
ich die bestehende Krisensituation deutlich machen.

Was  ist zu tun?

     Meine Antwort lautet:

>„Wir Jäger müssen professioneller werden und zwar in der Ausübung unseres Handwerks sowie in der Vermittlung unseres Tuns gegenüber der Öffentlichkeit – insbesondere der meinungsbildenden Öffentlichkeit - den Medien.“

Der zunehmend urbanisierten Gesellschaft ist glaubhaft zu vermitteln, dass ohne Jagd die Kulturwälder Mitteleuropas kaum in der gewünschten Weise gedeihen könnten.

Auch die Wildschäden an den landwirtschaftlichen Kulturflächen regulieren sich nicht von selbst!

Wir müssen dabei jedoch berücksichtigen, dass sich die „moderne Menschheit“ heute viel mehr Gedanken um das Wohl von Tieren macht, als das vor Jahrzehnten noch der Fall war.

 

Wir haben uns als Jäger bewusst zu machen, dass unser Jagdwesen  von der gesellschaftlichen Akzeptanz abhängig ist!

Diese Akzeptanz kann nur und ausschließlich erreicht werden wenn wir es schaffen das Vertrauen der Nichtjäger zu gewinnen.

 

In diesem Zusammenhang zitiere ich den
Geschäftsführer  des „market institut“ Linz, Prof. Dr. Werner
BEUTELMEYER, der im Rahmen eines Meinungsforschungsprojektes mit 
Titel „ Zukunftsvision 2030“ (Der
Anblick 2/2012 sowie W&H 10/2012) u.a. feststellte:

                                                          

..…“Die urbane Gesellschaft träumt zwar von der Natur und der Kulturlandschaft, schwärmt vom Duft des Heus, verliert jedoch zunehmend

Natur - Wissen.



Eine nicht ungefährliche neue Entwicklung ist der stetig wachsende Naturegoismus.

Die „Natur-gehört- mir- Haltung“ schafft neue Gräben zwischen Jägern, Wanderern, Mountainbikern etc.  

…. Verstärkt wird diese gesellschaftliche Entwicklung auch durch die 
Jäger. ….    

Auch in diesem gesellschaftlichen Segment (den Jägern) gibt es massiven Struktur- und Wertewandel.“ …          

                                                            Zitatende.

Prof. Beutelmeyer hat auf der Grundlage seines Meinungsforschungsprojektes Thesen zur Zustandsanalyse formuliert.

Hier zitiere ich auszugsweise wie folgt:

° Den Jägern gelingt es zunehmend weniger, glaubwürdig Naturkompetenz

   zu vermitteln.

° Die Jäger können das „Warum“ der Jagd nicht ausreichend erklären.

° Die Jagd verliert an Professionalität. Sie wird vermehrt nur

   Freizeitbeschäftigung mit Netzwerknutzen.

° Das Jagdwissen und die Praxiserfahrung nehmen drastisch ab. Die

   Jagdkultur erlebt massive Erosion.

° Es kommt zur Liberalisierung verschiedener derzeit noch als illegal

   geltender Jagdmittel. Dazu zählen vor allem die Verwendung von

   Nachtsichtgeräten, Scheinwerfern, die Jagd zur Nachtzeit auf Rotwild sowie

  der verstärkte Einsatz von Kirrungen, um zu raschem Jagderfolg zu kommen.



                                                       Zitatende



 

Meine sehr verehren Damen und Herrn,

niemand kann glaubwürdig und verständlich darlegen, dass es notwendig ist kiloweise Mais und Zuckerrüben in der Vegetationszeit auf Wiesen und Felder auszubringen um „ jeder Borste“ den Garaus zu machen.

– Damit wird das sogenannte Schwarzwildproblem eher verschärft als gelöst.
Zumindest ist dieses Vorgehen als dilettantisches Handwerk zu werten! -

Dass dem so ist davon konnte ich mich, zusammen mit der unteren Jagdbehörde, bei Revierbegehungen überzeugen.

Wie Sie alle wissen ist auch beim Schwarzwild der Zuwachs vom
Geschlechterverhältnis und der Altersklassenstruktur des Bestandes abhängig.

Aus diesem Grund genügt es nicht, den Abschuss lediglich zahlenmäßig voll zu
erfüllen, sondern er muss auch so durchgeführt werden, dass eine möglichst
günstige innere Gliederung des Bestandes geschaffen, beziehungsweise erhalten
wird.

Bestimmend für die innere Gliederung sind drei Faktoren:



das Geschlechterverhältnis, das Zielalter und das Altersklassenverhältnis, also die prozentuale Verteilung auf die einzelnen Altersklassen.

 

Bei der „Kleinräumigkeit“ unserer durchschnittlichen Revierflächen ist eine wildbiologisch vertretbare und handwerklich solide Bejagung nur möglich, wenn in gutem Einvernehmen mit den Reviernachbarn diszipliniert gejagt wird.

Diese Notwendigkeit wird umso deutlicher, wenn Sie berücksichtigen, dass die
Streifgebiete des Schwarzwildes, über den jahreszeitlichen Verlauf betrachtet
im Durchschnitt mehrere tausend Hektar umfassen.

Mitunter durchstreift ein und dieselbe Rotte, in einer Nacht, benachbarte Reviere auf der Suche nach Fraß und besucht somit auch mehrere Kirrstellen.

Infolge davon ergeben sich Situationen, bei denen das Motiv der „Masse“ und nicht der „Klasse“ für die Abschusserfüllung treibend ist.

Die Motivation dazu lautet:                                                         
 „Wenn ich die Sau nicht geschossen hätte, wäre sie die Beute des Nachbar
geworden!“

Diese jagdliche Einstellung wird in Jägerkreisen öffentlich angesprochen und als
normales Verhalten empfunden.

Dabei wird vergessen dass die Zielsetzung darin besteht, einen nach
Geschlechterverhältnis, Zielalter und Altersklassenverhältnis ausgewogenen
Schwarzwildbestand zu erreichen.                

–Nicht Masse sondern Klasse sollte dabei das Motto sein. -

Die kaputtgeschossene Sozialstruktur beim Schwarzwild legt den Verdacht nahe, dass hier handwerklich anders umgegangen wird wie beim Rotwild.

Zweifellos hat das Rotwild, besser gesagt seine Bejagung auch seine Problemzonen – jägergemachte Problemzonen.

Aus dem Standardwerk über das Rotwild des Wildbiologen Prof. Dr. Wilfrid Bützler, der an der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen, im Fachbereich Forstwirtschaft und Umweltmanagement tätig ist, zitiere ich
dazu wie folgt:

….“Alle Mühe und Arbeit der Hege ist völlig umsonst, wenn die Regulierung des Rotwildes durch eine fachgerechte, disziplinierte Bejagung nicht gelingt oder gar nicht erst angestrebt wird.“   ….

„Wir sind allzusehr Trophäenjäger geworden“ … stellte Ulrich Scherping 1958 in seinem Geleitwort zu dem Buch „ Das Ansprechendes Rotwildes“ von

W.Hetschold [1963] fest.

Dieser Satz ist nun schon vor mehr als 50 Jahren geschrieben worden und kennzeichnet die Kritik an jagdlichen Fehlentwicklungen, die trotz besserer Einsichten und „Verordnungen“ und  „Richtlinien“ bis heute anhalten.

 

In der Summe ihrer Auswirkungen führen diese Fehlentwicklungen fast stets zu einer rapiden Erhöhung der Rotwilddichte, die jedes artgerechte oder gar wirtschaftlich zulässige Maß überschreitet.“

                                                             Zitatende.

 

Sie sehen meine Damen und Herrn,                                                                     
Krisen entstehen nicht aus dem Nichts– sie haben eine Entwicklung und sie haben Kulminationspunkte. Einem solchen streben wir Jäger mit unserem heute
betriebenen Jagdwesen zu.

Richtungsentscheidend ist die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit, an der sich die Politik wesentlich orientiert.

 

Hier geht es um Mehrheitsfähigkeiten - um die Mehrheitsfähigkeit de Jagd,



Jäger und deren Organisationen haben in der Öffentlichkeit  Präsenz zu zeigen. Beispielgebend sollten wir dazu die Öffentlichkeitsarbeit der Naturschutzorganisationen und – Verbände wahrnehmen.

Die moderne Öffentlichkeit lebt und versteht nur noch „Natur light“. Ich meine damit, dass die „aufregende Solidarität“ mit Wolf, Wildkatze, Luchs und Co. als Naturverbundenheit wahrgenommen wird.

Jedoch fehlen Verständnis und Kenntnis über die biologischen und ökologischen
Gesamtzusammenhänge. Somit wird diese Art von Naturver-bundenheit zu einer subjektiv vordergründigen Gefühlsempfindung – eben „Natur light“.

 

Der heutige Durchschnittsbürger, aber auch so mancher Jäger, ist weit davon entfernt die inneren Zusammenhänge und Abhängigkeiten nachhaltiger Landschafts- und Naturnutzung zu verstehen.

Weit mehr noch wirken die komplizierten Gesamtstrukturen in unserer Kultur- und
Naturlandschaft für die meisten Bürger abschreckend - allenfalls ist „Natur light“ gerade noch zu vermitteln.

Auch aus diesem Grund ist die Naturnutzung durch Jagd, mit Wirtschaften und
Gestalten, in der Öffentlichkeit von heute verständlich zu erklären, um Akzeptanz und Glaubhaftigkeit zu erlangen.

Eben diese kompetenten Erklärungen des jagdlichen Handelns erfordern Fachwissen und Professionalität im Handwerk und dessen Darstellung.

Hierzu zitiere ich Prof. Beutelmeyer noch einmal wie folgt:

“Die Jagd braucht vor allem den breiten Dialog mit der Bevölkerung. Aber sie benötigt auch Jäger, die mehr Sensibilität im Umgang mit anderen Naturnutzern besitzen.“ …..

                                                             Zitatende.

Apropos Dialog:

Dem KJV empfehle ich den Dialog mit den Hegegemeinschaften zu suchen, auch wenn die angetroffene Gesprächsbereitschaft in einigen Fällen als „sehr schwierig“ einzustufen ist.



 

Die zu behandelnden Themen sind vielfältig vorhanden.

Beispiel: § 30 HJagdG(Gesetz) - Wildfütterung: Absatz (5):

Die Fütterung von wiederkäuendem Schalenwild mit Saftfutter ohne Kraftfutteranteile in Kombination mit Raufutter ist in der freien Wildbahn zulässig, soweit die Jagdbehörde für den Landkreis oder Teile davon eine Notzeit festgestellt hat.

Die Entscheidung ergeht auf Antrag des Kreisjagdberaters und im Einvernehmen mit der Veterinärbehörde.                                                         
Weiter heißt es:

Diese Fütterung hat  nach einem von der Hegegemieinschaft  zu erarbeitenden und für alle Hegegemeinschafts-mitglieder verpflichtenden Fütterungskonzept zu erfolgen. …

                                                             Zitatende.

Nach meiner Bewertung der Sachlage herrscht bei den Hegegemeinschaften Unklarheit wann und womit gefüttert werden darf. Hier ist Aufklärungsbedarf zu erkennen und Hilfestellung erforderlich.

 

Abschließend appelliere ich an Sie alle, der KJV- Vorstand sowie die Mitglieder, an einer Trendwende bei der öffentlichen Bewertung des Jagdwesens aktiv mitzuwirken.

Dazu gebe ich Ihnen die folgenden Empfehlungen:

° Treten Sie ein für eine bestmögliche Jungjägerausbildung.                  

   Hier gilt das Motto „Qualität vor Quantität!“ –                            

   Professionalität beginnt mit  der Ausbildung.





    ….Beste Ausbildung ist nicht zum Nulltarif zu haben! ….   

  Statt die Ausbildung mit Theorie zu überfrachten, sollte in den Ausbildungs- 

  kursen endlich wieder das Jagd-Handwerk im Vordergrund 

  stehen.                                                                                  

 Wir wollen keine Büchsenmacher, Tierärzte oder Landschaftspfleger

ausbilden sondern Jäger.                                                                              



Der sichere Umgang mit Schusswaffen muss beherrscht werden.

Wildbrethygiene und das Erkennen von Krankheiten sowie Grundkenntnisse

von der Land- und Forstwirtschaft müssen verfügbar sein.

                                                                                                                     

Es ist an der Zeit, dass die Jagdvereine sich dessen besinnen und entsprechend auf den Dachverband einwirken, die Prüfungsordnung dahingehend anzupassen.

Treten Sie ein für eine systematische Fortbildung zur Verbesserung der jagdlichen Praxis.                                                                                  
Hierbei gebe ich zu bedenken, dass die Jungjägerausbildung, in Jagdvereinen oder in Jagdschulen, lediglich das Ziel verfolgt, die Jägerprüfung zu bestehen. Wenn die erfolgreichen Jagdschüler dann von erfahrenen Jägern, im praktischen Jagdbetrieb an die Hand genommen werden, ist das optimal. Leider ist das jedoch die Ausnahme und nicht die Regel.



Aus diesem Grund ist der Fortbildung   eine besondere Bedeutung beizumessen.                                                                                                          
Darüber hinaus sollten auch die erfahrenen Jäger den Anreiz für Fortbildung verspüren.

Hierbei gebe ich zu bedenken:  Wer die wildbiologischen Erkenntnisse alleine der letzten zwanzig Jahre ernsthaft berücksichtigt, kann kaum noch unbefangen nach Tradition jagen.                                                                                                  

Dazu das folgende Beispiel:

Laut Lehrmeinung beginnt die Rauschzeit beim Schwarzwild im November und endet im Januar. Das ist lange überholt. Die heute verfügbaren Erkenntnisse der
Wildbiologie sagen aus: „Bachen rauschen und frischen ganzjährig.“



 

„Der Pubertätseintritt geschieht umso früher, je besser der Ernährungszustand der Stücke ist.“  

 

„Nach neuesten Untersuchungen sind ca. 4% der 6 -7 Monate alten Frischlingskeiler zeugungsfähig.“

 

„Im Alter von 9 Monaten sind ca. 20% zeugungsfähig.“

 

„Nach 13 Monaten sind alle zeugungsfähig.“

 

„Frischlingsbachen sind mit 6 Monaten, unter optimalen Bedingungen, reproduktionsfähig.“

 

„Ca. 36% der Frischlingsbachen nehmen am Reproduktionsgeschehen teil.“                                                        

°  Dem KJV-Vorstand empfehle ich eine verstärkte Präsenz in der Regional-presse. Hier könnte der monatliche LJV-Pressetipp hilfreich genutzt werden. Dabei gilt es ideologisch eingefärbte Argumentationen zu vermeiden. Ideologien sind kein gesichertes und dauerhaftes Wissen, sondern kurzlebig und leicht durchschaubar.                                                                                   
Zeigen Sie die notwendige Bereitschaft zur Integration unter den beteiligten Gruppen der Naturnutzer und vermeiden Sie weitere Polarisierungen
oder Konfrontationen.

° Tragen Sie dazu bei, dass die schwarzen Schafe in unseren Reihen identifiziert  und zur Rechenschaft gezogen werden.

 

Meine sehr verehrte Damen und Herrn,

wir alle sollten uns darauf einstellen, dass kurzfristige Erfolge nicht zu erwarten sind. Mit Durchhaltevermögen und dem unbeirrbaren Glauben an die „Gute Sache“       und der notwendigen Aufrichtigkeit, gutem Fachwissen und jagdhandwerklicher  Professionalität wird sich jedoch Erfolg einstellen und damit ein Weg aus der Krise aufgezeigt.

 

Für Ihre Geduld mit mir bedanke ich mich herzlich und wünsche Ihnen           alles Gute, Gesundheit, Glück und Waidmannsheil für 2013



 

... und bedenken Sie eines .„Die Jagd hat mehr zu bieten,

als das was man durch das Zielfernrohr sieht!“ …

 

Ihr

Kreisjagdberater

 

                                                                          

 

„Man darf nicht schön reden was nicht schön ist!“

 

Sehr verehrte Leserinnen und Leser,

mit Rasanz ist das Jahr 2011 an uns vorüber gezogen und das neue Jahr hat seinen Lauf genommen. Als stellvertretender Kreisjagdberater nehme ich diese Funktion, nach dem Tod von Herrn Dieter Hübner, aktiv wahr

In diesem Zusammenhang hatte ich im Jahr 2011 eine Fülle von Kontakten mit der Jagdbehörde in Form von Besprechungen und schriftlichen Stellungnahmen zu Ereignissen und Vorfällen, die sich aus dem praktischen Jagdbetrieb ergeben haben.

Insgesamt kann ich meine Erfahrungen aus der Jagdberatertätigkeit in zwei Kategorien zusammenfassend wie folgt darstellen:

Jagdpacht -und Vertragsrecht;

Exekutive Durchführung des hessischen sowie Bundesjagdgesetz außerhalb von Kategorie (1).

Die Vorgang-Kategorie Jagdpacht – und Vertragsrecht beinhaltet keine besonderen Ereignisse. Wesentlich werden Jagdpachtverlängerungen sowie Neuverpachtungen von der Behörde bearbeitet.

Die Bearbeitung und die damit zusammenhängende Beratung durch den Jagdberater umfasst im Allgemeinen die Prüfung auf formalrechtliche Vollständigkeit der Verträge unter besonderer Berücksichtigung der Hege-verpflichtungen.

Das Gleiche gilt für die Änderung bestehender Verträge, auf Grund von einge-tretenen Veränderungen der vertraglichen Randbedingungen, wie z.B. Tod eines Pächters oder Mitpächters.

Vorgänge zur Abrundung von bestehenden Jagdbezirken oder auch Angliederung von Jagdbezirken sowie Anträge zu deren Änderungen, beinhalten vereinzelt Konfliktpotential, das mit Sachlichkeit und der ausschließlichen Orientierung an der Faktenlage zu bearbeiten ist.

Hierbei Entscheidungen herbeizuführen, ohne sich dem Verdacht der Parteinahme auszusetzen, erfordert Disziplin und Sachkenntnis auf der Seite des Jagdberaters.

In der Vorgang-Kategorie exekutive Durchführung des Jagdgesetzes               eröffnet sich ein weites Feld, das von der Durchsetzung bzw. Umsetzung der einzelnen gesetzlichen Teilabschnitte bestimmt wird.

Bereits an dieser Stelle mache ich deutlich, dass der wesentliche Unterschied, in der von mir vorgenommenen Kategorisierung, in der Prüfbarkeit des Vollzugs der Gesetze und der zugeordneten Rechtsverordnungen liegt.

Hierzu gebe ich zwei Beispiele zu Klarstellung:

 

Beispiel 1:       BJG § 19 Sachliche Verbote (1) Absatz 5a:

„Künstliche Lichtquellen, Spiegel, Vorrichtungen zum Anstrahlen oder Beleuchten des Zieles, Nachtzielgeräte, die einen Bildwandler oder eine elektronische Verstärkung besitzen und für Schusswaffen bestimmt sind,… …. zu verwenden oder zu nutzen. ….“

Die Prüfbarkeit dieses sachlichen Verbotes ist kaum bis überhaupt nicht sicher-gestellt.

Der einzige Garant zur Umsetzung des Gesetzes ist die Aufrichtigkeit und Anständigkeit der Jagdausübungsberechtigten.

Hierbei tragen die Pächter und Revierleiter eine große Verantwortung.

Im Zusammenhang mit Beispiel 1 zitiere ich einen Artikel aus Wild und

Hund vom Oktober 2011 (20/2011) wie folgt:

Titel: „ Wenn die Nacht zum Tag wird“:

„……. So wird in Deutschland fleißig aufgerüstet! Und das, was hinter vorgehaltener Hand schon in vielen Revieren und teilweise ganzen Regionen bereits Usus sein soll,. ..."

 

Beispiel 2:           Hess. JG § 27 Krankes Wild, Wildfolge, Abs. (1):

„Krankgeschossenes, durch Verkehrsunfall oder andere Weise verletztes Wild ist unverzüglich nachzusuchen und zu erlegen.“ ….

Im Zusammenhang mit Beispiel 2 verweise ich auf mehrere, bei der Behörde angezeigte Vorfälle, bei denen krank geschossenes Wild, überwiegend dabei Schwarzwild, definitiv nicht nachgesucht wurde.  

Bei den mir bekannten Vorfällen wurde das schwerkranke Wild durch eine Kette von Zufälligkeiten entdeckt und von seinen Leiden erlöst.

Nur zwei Beispiele aus einem Katalog von weiteren Ereignissen lassen ahnen, dass die viel beschworene Waidgerechtigkeit und auch die Gesetzestreue der praktizierenden Jäger verbesserungsbedürftig sind.

Überzeugt bin ich davon, dass die bekannt gewordenen Vorfälle sowie die hoch einzuschätzende Dunkelziffer die Handschrift von einer jagenden Minderheit trägt.

Sollte es der anständig jagenden Mehrheit jedoch nicht gelingen dazu beizutragen, dass den „schwarzen Schafe“ der Zunft das Handwerk gelegt wird, so wird die kritische Öffentlichkeit beitragen, dass die politischen Kräfte in unserem Land das Jagdwesen mit weiteren drastischen Einschnitten und Auflagen belegen.

Ein Dauerbrenner aus der Kategorie der Unannehmlichkeiten der jagdlichen Praxis ist das zur Fütterung entartete Kirren bei der Schwarzwildbejagung. Hier ist klar festzustellen, dass ein nicht unerheblicher Teil der Revierverantwortlichen den Pfad der Tugend seit geraumer Zeit verlassen hat und sich weit jenseits von Gesetz und Verordnung bewegt. Beklagenswert ist die Selbstverständlichkeit des Handelns ebenso wie das vermutlich abhanden gekommene Rechtsempfinden. Hier gilt der deutliche Aufruf, das eigene Handeln kritisch zu überdenken und zu korrigieren. Eine konsequentere Ahndung der bekannt gewordenen Fälle, mindestens jedoch deren Nachverfolgung seitens der Jagdbehörde ist wünschenswert.  

Eine Verbesserung der dargestellten Gesamtsituation kann nach meiner Meinung nur dann erreicht werden, wenn die Jagdvereine und Verbände damit aufhören schön zu reden, was nicht schön ist.

Weiterhin erscheint eine Situationsverbesserung nur dann erreichbar, wenn alle anständigen Jagdpraktiker an einem Strang und in einer Richtung ziehen.

Die Überzeugung einzelner Jagdverantwortlicher über die hohe Güte der selbst praktizierten jagdlichen Qualität und die gleichzeitige Distanzierung und Abgrenzung gegenüber dem Rest der Jägerschaft ist nicht hilfreich bei der Verbesserung der Ausgangssituation.

Ebenso ermutige ich an dieser Stelle den Vorstand des KJV wie auch die Vorstände der Hegegemeinschaften dazu, integrierend und nicht differenzierend zu wirken.

 

Vorbilder werden sehr wohl benötigt und sind außerordentlich hilfreich, nicht jedoch der Alleinvertretungsanspruch einzelner bei gleichzeitiger Verdammung anderer Zunftgenossen.

 

Unter dem dargestellten Gesamteindruck, komme ich zu der folgenden Handlungsempfehlung:

(1)            Praktizieren sie gutes und solides jagdliches Handwerk und

               verlassen nicht den Rahmen der durch Gesetz und Verordnungen  

               gegeben ist.

(2)           Identifizieren sie die sogenannten schwarzen Schafe in unseren    

              Reihen und tragen sie bei, diesen das Handwerk zu legen.

(3)          Gehen sie im Sinn der Waidgerechtigkeit verantwortungsvoll mit    

             den Geschöpfen um.

 

Eugen Wyler, der Schweizer Jagdjournalist und Jagdphilosoph hat einmal gesagt:

„Was Waidgerechtigkeit ist, das merkt man erst... wenn sie fehlt!

Die Waidgerechtigkeit, oder nennen wir sie getrost Ethik, appelliert an unser Gewissen, an unsere Moral verantwortungsvoll mit den in unsere Obhut gegebenen Geschöpfen umzugehen.

Es zeugt von unserem ethischen Niveau, wenn wir Wildtiere nicht wie Sachen ansehen oder wie seelenlose Automaten behandeln.

Wir müssen uns aber davor hüten, bei allem Respekt vor den Geschöpfen, sie zu stark zu vermenschlichen, sie als eine abgewandelte Form von Menschen anzusehen.

Stets sollten wir aber bemüht sein anzuerkennen, dass alle hochentwickelten Tiere über ein Gefühlsleben verfügen, dass sie Schmerz empfinden können, dass sie auch eine Seele haben, dass sie Lebens-brüder oder Schwestern der gleichen Schöpfung sind.

Wenn wir beim Jagen daran denken, das fängt beim Verzicht auf den Einsatz quälerischer Fangeisen an und hört bei der Gatterjagd auf, dann ist das praktizierte Jagdkultur.

Nur wer ethisch handelt hat auch langfristig Erfolg.

Es mag sein, dass einem kurzfristig auch ohne Moral Großes gelingt, doch langfristig wird sich dieses Handeln immer negativ auswirken.“ Zitatende.

 

Für das neue Jagdjahr wünsche ich allen praktizierenden Jägern Kraft und Mut zur Offenheit und zu verantwortungsvollem Handeln im Jagdbetrieb sowie Glück, Gesundheit für Sie und Ihre Angehörigen.

Mit einem kräftigen Waidmannsheil

 

Ihr

Hans- Peter Fuß

 

Im Januar 2012

 

 

 „Was ein schwarzes Schaf anrichtet, können hundert Anständige nicht wieder hinbiegen!“

 

Sehr verehrte Leserinnen und Leser,

mit den Worten von Dr. Dieter Deuschle, Landesjägermeister und LJV-Präsident Baden-Württembergs, im Zusammenhang mit dem Verbandsaufruf Gegen die Verrohung jagdlicher Sitten“, beginne ich meinen Beitrag zu der vorliegenden Ausgabe der Vereinsmitteilung.

Wie ihnen möglicherweise bekannt ist, bin ich nach dem Tod von Dieter Hübner, als stellvertretender Kreisjagdberater, bis zum Auslaufen der Amtsperiode tätig geworden.

 

Die funktionale Aufgabenstellung des Kreisjagdberaters ist durch Erlass der obersten Jagdbehörde bestimmt und hat das vorrangige Ziel, die Jagdbehörden in jagdlichen Angelegenheiten zu beraten. In diesem Zusammenhang arbeite ich eng mit der Unteren Jagdbehörde des Main-Kinzig-Kreises zusammen.

 

Heute und hier wende ich mich als Jäger an sie, um meine Einschätzung zu jagdlichen Entwicklungen kund zu tun.

Die Jagd und die Jäger stehen heute mehr denn je im Blickwinkel der Öffentlichkeit. Alleine diese Tatsache verpflichtet dazu, dass jagdliche Handeln einer breiten Öffentlichkeit plausibel zu erklären. Die sogenannte öffentliche Meinung, dargestellt durch die Medien, hat unmittelbaren Einfluss auf die politische Entwicklung, bis hin zu Gesetzgebungsverfahren. In diesem Zusammenhang entfaltet das Fehlverhalten einzelner Jäger in der öffentlichen Wahrnehmung nachhaltig negative Wirkung.

 

So verstanden habe ich den Titel meines Beitrages bewusst gewählt, um die Mehrheit unter den Jägern zu ermutigen, gezielt und bewusst gegen sogenannte schwarze Schafe vorzugehen mit dem Ziel, Regelübertretungen und Rechtsbrüche Einzelner zu unterbinden.

Zur Verdeutlichung meiner Anmerkungen hebe ich beispielhaft hervor, dass hohe Schwarzwildschäden und damit auch hohe Kosten, keine Rechtfertigung dafür ist, verbotene Zielhilfen zum Einsatz zu bringen. Ebenso wenig kann mit dem Argument hoher Wildschadenskosten die Jagd in einer Art Schädlings-bekämpfung durchgeführt werden.


Gerade am Beispiel der Schwarzwildbejagung wird deutlich, dass nur durch größere Professionalität bei der Jagd die Zielsetzung erreicht wird. Den bekannten Schwarzwildexperte Norbert Happ zitiere ich an dieser Stelle wie folgt:

„Jagen wollen heißt hegen müssen, beim Schwarzwild gilt hegen wollen, heißt jagen müssen. Biologisch richtig und handwerklich gekonnt muss gejagt werden, dabei waidgerecht in des Wortes ursprünglichster Bedeutung: Schwarzwildjagd mit heißem Herzen und kühlem Verstand möchte ich uns Jägern immer wieder auf die Fahne schreiben.“1)

                        1)Norbert Happ, Hege und Bejagung des Schwarzwildes

 

Die angesprochene Professionalität, die es bei der gesamten Jagdausübung zu erreichen bzw. auch aufrecht zu erhalten gilt, ist eine Daueraufgabenstellung der sich jeder Jäger zu stellen hat.

Gleichzeitig sehe ich darin auch eine wesentliche Herausforderung seitens der jagdlichen Organisationen wie Kreisjagdvereine, Landes-jagdverbände, aber auch der Hegegemeinschaften, die erforderlichen Aus- und Fortbildungsangebote zu machen. Ebenso stellt die Motivation zur Aus- und Weiterbildung der Jägerschaft eine Herausforderung an die Jagdfunktionäre dar.

 

Nach Überzeugung einiger Jagdpolitiker ist unser heutiges Jagdsystem nur dann zukunftsfähig, wenn wir sowohl das Klassenziel der Professionalität als auch deren öffentlicher Vermarktung erreichen. Im Informationszeitalter mit den unterschiedlichsten Informationsmedien, voran das Internet, ist die Außendarstellung der Jagd und derjenigen die Jagd praktizieren von hoher Bedeutung.

Die stark traditionsbehaftete Jägerschaft ist an einem Punkt angelangt wo es zu entscheiden gilt, weiter so wie in der Vergangenheit oder Anpassung an die Herausforderungen unserer heutigen Zeit unter Berücksichtigung neuer Erkenntnisse des „Wildmanagements“, der Biologie sowie der Ökologie und des Natur- und Tierschutzes.

 

Wo die Reise hingeht bestimmen Sie durch Ihr Verhalten, durch Ihre Professionalität oder auch Nicht-Professionalität wesentlich mit.

 

In der Hoffnung auf eine gemeinsame jagdliche Zukunft verbleibe ich

mit einem kräftigen Waidmannsheil

Ihr

Hans- Peter Fuß

Stellvertretender Kreisjagdberater Altkreis Schlüchtern

Jubilare 2018

 

Aktuelle Termine           des KJV, DJV, LJV und der Unteren Jagdbehörde

 

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© Jürgen A. Schmidt

Neue Wege zu beschreiten, heißt auch offen dem Neuen gegenüber zu sein!