Kreisjagdverein Schlüchtern e.V.
Kreisjagdverein Schlüchtern e.V.

           Paarungszeit des Rehwildes bringt                          Gefahren für den Straßenverkehr 

Die Paarungszeit des Rehwildes, auch Blattzeit genannt, welche zwischen Mitte Juli und Mitte August stattfindet, bringt Gefahren für den Starßenverkehr. Da die Tiere in dieser Zeit auch tagsüber aktiver sind, kommt es vermehrt zu Unfällen zwischen Reh und Autofahrer.

Während der Mensch unter lang anhaltendem, heißem Wetter leidet, mögen es Rehe in der Paarungszeit gerne heiß. Gerade bei hohen Temperaturen scheut der Rehbock keine Anstrengung und läuft seiner „Ricke“ weiträumig hinterher, um sich mit ihr zu paaren.

 

Diese Laufbereitschaft birgt jedoch auch Gefahren. Hormonell angetrieben, ändern Rehe ihren Biorhythmus und sind nicht nur in der Dämmerungszeit, sondern auch tagsüber wesentlich aktiver als gewöhnlich. Dabei laufen sie blind vor Liebe auch über Straßen und nicht selten direkt vor einen herannahenden Pkw.

Der Vorsitzende des Kreisjagdvereins Schlüchtern e.V., Dr. Peter Homann, weist aus diesem Grund und mit der Bitte die Autofahrer darauf hin, besonders auf Landstraßen die an Wald- und Feldränder angrenzen mit angepasster Geschwindigkeit zu fahren und auf entsprechende Verkehrsschilder zu achten. Um Wildunfälle zu vermeiden, sollten darüber hinaus auch die Fahrbahnränder vorausschauend und aufmerksam beobachtet werden. Sollten sich Tiere tatsächlich auf der Fahrbahn befinden, empfiehlt es sich, herunter zu schalten, abzublenden und eventuell zu hupen. Riskante Ausweichversuche sollten unbedingt unterbleiben, da diese zumeist im Straßengraben oder gar im Gegenverkehr mit unvorhersehbaren Folgen für Leib und Leben ausgehen können.

Sollte es dennoch zu einem Wildunfall kommen, ist umgehend die Polizei oder – falls bekannt – der zuständige Jagdpächter oder Jagdaufseher des jeweiligen Jagdrevieres zu informieren. Dies ist nicht nur für die Ausstellung einer Wildunfallbescheinigung für die Versicherung erforderlich, sondern auch ein »Muss« aus Tierschutz- und Jagdrechtsgründen.                                                                                      Denn sollte das Wild durch den Aufprall schwer verletzt sein, was häufig der Fall ist, kann es der zuständige Jäger auf einer Nachsuche mit einem ausgebildeten Jagdhund aufspüren und von seinen Leiden erlösen. Die Meldung an den Jagdausübungsberechtigten mit genauer Ortsangabe sollte daher – auch von Seiten der Polizei – so schnell als möglich erfolgen. 

 

Kreisjagdverein Schlüchtern e.V.                                                                                                      Pressestelle - Juli 2021

 

Paarungszeit Rehwild

Jubilare 2021

 

Aktuelle Termine           des KJV, DJV, LJV und der Unteren Jagdbehörde

 

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