Kreisjagdverein Schlüchtern e.V.
Kreisjagdverein Schlüchtern e.V.

Pressemeldung des Main-Kinzig-Kreises

Neuer Kreisjagdberater bestellt / Umstrukturierung eingeleitet

 

Main-Kinzig-Kreis. Seit dem 1. Juli sind für den Main-Kinzig-Kreis neue ehrenamtliche Jagdberater im Einsatz. Landrat Erich Pipa überreichte in diesen Tagen die Urkunden an Matthias Becker und seine Stellvertreter Hans-Peter Fuß und Heinrich Denich. Dabei dankte er den drei Fachleuten, dass sie sich für die kommenden vier Jahre dieser gesetzlichen Aufgabe stellen.

 

Mit der neuen Amtszeit hat die Untere Jagdbehörde in Abstimmung mit den bestehenden Kreisjagdvereinen Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern eine sinnvolle Veränderung eingeleitet. So gibt es künftig nur noch einen Kreisjagdberater sowie zwei Stellvertreter für den Main-Kinzig-Kreis. Diese Umstrukturierung wird auch von den bisherigen Kreisjagdberatern der Altkreise Schlüchtern und Hanau getragen, die jetzt als Stellvertreter fungieren. Ausgelaufen ist ebenfalls die Amtszeit des derzeitigen Kreisjagdberaters und seines Stellvertreters für den Altkreis Gelnhausen, Karlheinz Hölzinger und Anton Spahn.

Wie Landrat Pipa erläuterte, ist diese Zusammenführung ein wichtiger Schritt, um die Strukturen der Jägerschaft an die aktuellen Herausforderungen anzupassen. Diese Ansicht teilten auch die Vertreter der anwesenden Organisationen, Petra Steigerwald (Vorsitzende Hanauer Jagdclub), Gerhard Seidenkranz (Vorsitzender Kreisjagdverein Gelnhausen) und Hans Hermann (Hanauer Jagdclub). Sie gratulierten ebenfalls dem neu eingesetzten Jagdberater und seinen Stellvertretern, die einvernehmlich von den drei Kreisjagdvereinen Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern vorgeschlagen wurden.

Die Aufgaben der Jagdberater sind über das Hessische Jagdgesetz definiert. Demnach sollen sie „die Jagdbehörde vor wichtigen Entscheidungen in jagdfachlichen und jagdwirtschaftlichen  Angelegenheiten beraten“. Vor ihrer Bestellung sind alle Jagdausübungsberechtigten und Jagdscheininhaber im Main-Kinzig-Kreis anzuhören. Hierbei gab es keine Einwände, wie die zuständige Leiterin der Kreisordnungsbehörde, Rosemarie Jürgens, bestätigte.

 

 

 

Bildunterschrift (von rechts): Landrat Erich Pipa, Kreisjagdberater Matthias Becker, Hans-Peter Fuß (Stellvertreter Kreisjagdberater), Petra Steigerwald (Vorsitzende Hanauer Jagdclub), Heinrich Denich (Stellvertreter Kreisjagdberater), Rosemarie Jürgens (Leiterin Kreisordnungsbehörde), Gerhard Seidenkranz (Vorsitzender Kreisjagdverein Gelnhausen) und Hans Hermann (Hanauer Jagdclub).

Neuer Kreisjagdberater

Matthias Becker

Grußwort des neuen Kreisjagdberaters des Main-Kinzig-Kreises

 

Sehr geehrte Jägerinnen und Jäger,

sehr geehrte Damen und Herren,

 

mein Name ist Matthias Becker, ich bin 39 Jahre alt, Assessor des Höheren Forstdienstes und Geschäftsführer der Constantia Forst GmbH mit Sitz in Wächtersbach.

 

Bevor ich Ihnen die Funktion des Kreisjagdberaters des Main-Kinzig-Kreises vorstelle, möchte ich mich bei Herrn Karl-Heinz Hölzinger und Herrn Anton Spahn, für Ihre geleistete Arbeit als Kreisjagdberater im Altkreis Gelnhausen bedanken. Ebenso gilt mein Dank den Kreisjagdberatern der Altkreise Schlüchtern und Hanau sowie deren Stellvertretern. Die Untere Jagdbehörde des Main-Kinzig-Kreises hat, durch gemeinsamen Vorschlag aller drei Kreisjagdvereine und die darauf folgende öffentliche Anhörung durch die UJB, nun nur noch einen Kreisjagdberater mit zwei Stellvertretern. Die zwei Stellvertreter sind Herr Heinrich Denich und Herr Hans-Peter Fuß, denen ich jetzt schon für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit danke. Ich verzichte absichtlich auf die Nennung der Zugehörigkeit zu den jeweiligen Kreisjagdvereinen oder Regionen. Diese sind Ihnen sowieso hinlänglich bekannt und werden uns bei der Arbeit für die Jagd, die UJB und die Jägerinnen und Jäger im Kreis nicht behindern. Die eingetretene Neuerung, mit nur noch einem Kreisjagdberater und zwei Stellvertretern, zielt nämlich genau darauf ab. Wir passen uns endlich den Änderungen der Gebietsreform von 1974 an. Diese Neuerung ist auch ein Zeichen des politischen Wandels innerhalb der Kreisjagdvereine. Alle Vorstände haben mit dem Vorschlag nur noch eines Kreisjagdberaters auch ein Zeichen an die Politik gesendet, dass sich die Jägerinnen und Jäger innerhalb des Main-Kinzig-Kreises einig sind und zumindest die Zusammenarbeit deutlich intensiviert wird.

 

Was ändert sich für den Main-Kinzig Kreis?

Die Untere Jagdbehörde des Main-Kinzig-Kreises hat erstmal nur noch einen Ansprechpartner, mit zwei Stellvertretern für alle jagdlichen Belange innerhalb des Kreisgebietes. Dies ist für Altkreisgrenzen überschreitende Fragestellungen ein großer Vorteil, damit verbunden sind selbstverständlich auch Kostenreduktionen für den Kreis. Außerdem spricht das Jagdgesetz immer nur von einem Kreisjagdberater, somit wurde auch dieser Diktion Rechnung getragen.

 

Was ändert sich für Sie?

Mit Herrn Denich und Herrn Hans-Peter Fuß als Stellvertretern und mir haben Sie ein in jagdfachlichen und jagdrechtlichen Fragen erfahrenes Team, das auf der Fläche verteilt ist. Weiterhin werden die von der UJB vorgetragenen Fragen nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet und entsprechende Stellungnahmen abgegeben. Für Sie ändert sich durch die Umstellung also auch nichts Wesentliches.

 

Die Aufgaben des Jagdberaters sind wie die Aufgaben der Sachkundigen im Hessischen Jagdgesetz unter §40 geregelt. „Sie sollen die Jagdbehörde beraten und die Behandlung jagdfachlicher und jagdwirtschaftlicher Angelegenheiten vorbereiten.“ Dies werde ich mit Unterstützung meiner beiden Stellvertreter tun.

 

Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches Jagdjahr und verbleibe mit forstlichem Gruße und Waidmannsheil!

 

Matthias Becker

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© Jürgen A. Schmidt

Neue Wege zu beschreiten, heißt auch offen dem Neuen gegenüber zu sein!