Kreisjagdverein Schlüchtern e.V.
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Mitteilung der Unteren Jagdbehörde

Erster Fall von Chinaseuche beim Feldhasen in Rodenbach

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Sie als Sachkundige bzw. als Mitglieder des Jagdbeirates über den nachfolgenden Fall informieren:

Mitte Oktober wurde im gemeinschaftlichen Jagdrevier Niederrodenbach ein Fall von RHD2 bei einem Feldhasen nachgewiesen.

RHD2 bzw. die neue Variante der Chinaseuche ist im Gegensatz zur normalen Variante des RHD (Rabbit Haemorrhagic Disease) vom Wildkaninchen auf den Feldhasen übertragbar.

Dies ist nach dem derzeitigen Kenntnisstand der erste Fall im Main-Kinzig-Kreis. Ich bitte Sie Ihre Jagdausübungsberechtigten darüber zu informieren.

Unten stehende E-Mail für Sie zur Kenntnis.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Mario Rützel
Teamleiter

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Mitte Oktober wurde von Spaziergängern auf einem Acker zwischen
Waldstadion Niederrodenbach und Reichweinstraße ein kranker Feldhase
gemeldet. Zum Zeitpunkt meines Eintreffens war das Tier frisch verendet,
aber bereits leichenstarr.  Am Äser fand sich schaumiger Schweiß.

Nachdem ich durch Zeitungsmeldungen aus der Wetterau sensibilisiert war,
habe ich den Kadaver über das Veterinäramt Gelnhausen in Giessen
untersuchen lassen. Heute wurde mein Verdacht bestätigt: es handelt sich
um einen Fall der Variante 2 des RHD, dh der neuen Chinaseuche. Diese
Variante springt auch auf den Feldhasen über. Bislang war aus meinem
Revier Niederrodenbach nur die momentan grassierende Myxomatose der
Wildkaninchen bekannt.

Der Befund ist für die lokalen Kaninchenzüchter von Bedeutung und für
die Jäger. Es wird sich zeigen, ob nun die Wildkaninchen ausgerottet
werden und wieweit auf Dauer die Hasenpopulation betroffen sein wird.

Mit freundlichen Grüßen

G Niebch


--
Dr. Georg Niebch
Südring 43
63517 Rodenbach
Fon/Fax: 06184 50741
mobil: 0179 6381548


 

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© Jürgen A. Schmidt

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