Kreisjagdverein Schlüchtern e.V.
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Baden-Württemberg erwägt Biber-Abschuss

Wildtierbericht

Baden-Württemberg prüft angesichts der stark wachsenden Biberpopulation, ob künftig in Teilen des Landes wie in Bayern eine Entnahme der Tiere möglich ist. Das geht aus einer Presseerklärung des Landwirtschaftsministers, Peter Hauk, anlässlich der Vorstellung des ersten Wildtierberichtes hervor.

15.04.2019 von Silvia Lehnert 

Baden-Württemberg prüft angesichts der stark wachsenden Biberpopulation, ob künftig in Teilen des Landes - wie in Bayern - eine Entnahme der Tiere möglich ist. Das geht aus einer Presseerklärung des Landwirtschaftsministers, Peter Hauk, anlässlich der Vorstellung des ersten Wildtierberichtes im Ministerrat hervor.

In der besonders betroffenen Donauregion werde laut Hauk ein gemeinsames Modellprojekt zum Bibermanagement nach bayerischem Vorbild und unter Berücksichtigung der bisherigen Erfahrungen im Land angestoßen. "Wir rund 5000 im Land, und pro Jahr werden es ein Drittel mehr Biber sein. Wenn wir nicht handeln würden, wären wir dann in sechs Jahren bei 20 000 Tieren. Wir werden dem nicht Herr werden, wenn wir den natürlichen, jährlichen Zuwachs nicht abschöpfen und bereits heute in ein sinnvolles und nachhaltiges Management einsteigen“, betonte der Minister. Der Biber sei eine wieder eingewanderte Art, die praktisch keine natürlichen Feinde habe. Eine natürliche Regulierung finde so gut wie nicht statt.

Bisher durften Biber in Baden-Württemberg im Gegensatz zu Bayern nicht abgeschossen werden. Der Freistaat erlegt pro Jahr ca. 1500 Tiere, der Abschuss muss dort aber in jedem Einzelfall genehmigt werden. Ob es auch im Ländle bald einen Ausgleichsfonds für Biberschäden, wie in Bayern, geben wird, ist offen. 

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