Kreisjagdverein Schlüchtern e.V.
Kreisjagdverein Schlüchtern e.V.

Öffentlichkeits - und Jugendarbeit im Jahr 2015

Volker Rollmann, Margot Dorn, Karlheinz Röll und der Vorsitzende des Kreisjagdvereins Schlüchtern, Karl Roth, (von links) mit einer der neuen Schleiereulennisthilfen.

             

 

             Werden sich Schleiereulen,

             so wie dieses ausgestopfte Tier,

             bald wieder in der Scheune

             von Margot Dorn in Sterbfritz ansiedeln?

Wiederansiedlung erhofft 

Ein besonders schöner und im Naturgeschehen wertvoller Vogel ist die Schleiereule. Ihr herzförmiger Gesichtsschleier sowie die verhältnismäßig kleinen, schwarzen Augen fallen dem Betrachter auf. Der Kreisjagdverein Schlüchtern möchte mit vier Brutkästen (je zwei in Sterbfritz und Schlüchtern) eine Wiederansiedlung ermöglichen. Wie KJV-Vorsitzender Karl Roth bei einer „Anprobe“ in der Scheune von Margot Dorn in Sterbfritz sagte, ist die Schleiereule ein Kulturfolger. Weil es in den Dörfern kaum noch alte  Scheunen mit sogenannten „Uhlenlöchern“ (Öffnung im Giebel) gibt, war die „Tyto alba“ in den 1970er Jahren sogar stark gefährdet. Dank Schutz- und Hilfsmaßnahmen hat sich der Bestand des eigentlich ortstreuen Tieres verbessert. Im Dorf mit einer nahen Agrarlandschaft fühlen sich die Schleiereulen wohl, denn sie ernähren sich hauptsächlich von Nagetieren. „Sie verschlucken Mäuse komplett und zerreißen auch Ratten“, weiß Karl Roth. In der Dämmerung und nachts gehen sie auf Jagd. Die Ortung der Beute erfolgt optisch und akustisch. Schall wird vom  Gesichtsschleier für das Gehör verstärkt und die Geräusche führen zu den Kleinsäugern als Nahrung. Während ihrer Ruhezeit am Tage sitzt die Schleiereule reglos und dösend an ihrem angestammten Platz, wie hoffentlich bald in der Scheune von Margot Dorn. In der 100x60x50 Zentimeter großen „Kiste“, für die die Wettbretter eines Fachwerkgefaches herausgeschnitten werden, soll „die Sterbfritzer Schleiereule“ auch einmal ungestört brüten können. Die Bruthilfe wird so platziert, dass natürliche Feinde wie Waschbären oder Katzen keine Chance haben. Die Initiatoren vom Kreisjagdverein hoffen, dass sich ein Schleiereulenpaar ansiedelt, denn von der Flugöffnung könnten auch Turmfalken schneller sein. Im Turm der nahen evangelischen Kirche haben die nämlich ihr Domizil. Schleiereulen leben meist in Dauerehe und die Weibchen brüten zwei bis elf länglich-ovale Eier rund einen Monat lang aus. Aus Kostengründen haben Karlheinz Röll und Volker Rollmann die Schleiereulenkisten selbst gezimmert und zusammen-geschraubt. Wenn sie aufgehängt sind, werden sie auch von den Mitgliedern des Kreisjagdvereins betreut.

Bericht und Fotos: Walter Dörr       

 

Kinder des Kindergartens "Kita Rappelkiste" Sterbfritz beim Waldspaziergang mit Karl Roth im Revier Weiperz.

Unter der Führung des Vorsitzenden des KJV Schlüchtern, Karl Roth,  unternahmen sie eine Frühjahrsexkursion und erkundeten die gerade erwachende Natur. Frühblüher, wie die echte Schlüsselblume, Löwenzahn, Buschwindröschen und wilde Kirschen entdeckten die Kinder.

Sie lernten die Unterschiede zwischen Weiß- und Rotbuchen kennen. Lustig waren die „Elefantenohren“, wie die Buchenkeimlinge aufgrund ihrer Form bezeichnet werden. Die Hauptbaumarten wurden erkannt, zog Karl Roth zufrieden sein Fazit. Zwar konnten keine Wildschweine gesichtet werden, aber das Feuchtgebiet wo Sauen gesuhlt und ihre Körperpflege gemacht hatten, war interessant. Ein gefundener Wildschweinschädel und ein Rehknochen für die „kleinen Forscher“ aufregend. Kleine Anlässe, große Erkenntnisse – der Alltag ist voller Naturwissenschaft.

Bericht und Fotos: Walter Dörr

Kreisjagdverein beim Apfelblütenfest auf Burg Brandenstein 

Am 09/10. Mai 2015 fanden viele Besucher den Weg zur Burg um in den romantischen Außenanlagen blühende Pracht zu bewundern. Im Innenhof wurde Handwerk vorgeführt. So wurde geschmiedet, Glas bearbeitet, getöpfert, Körbe geflochten u.a.m. Über Geschehen rund um die Jagd informierte das Info-Mobil, das von Jürgen Alexander Schmidt und Harald Bender (Foto)  vorgestellt und betreut wurde.

KJV auch bei den Jugendwaldspielen des Hess. Forstamtes Schlüchtern in Schlüchtern, Altengronau und Salmünster dabei.

Seit mehreren Jahren nimmt der KJV Schlüchtern  an den vom Hessischen Forstamt Schlüchtern  durchgeführten Jugendspielen im Sommer teil. Eine große Anzahl von Schülerinnen und Schülern des Ulrich von Hutten Gymnasiums, Schlüchtern,  der Realschule Schlüchtern, der Realschule Altengronau und der Gesamtschule  Salmünster  nahmen im Juli 2015 daran teil. Die Waldspiele verteilen sich auf mehrere Tage. Gefragt ist dort  das Wissen über Tiere, Naturgeschehen, Bäume u.a.m.  Für das Thema Tiere im Wald waren der 1. Vorsitzende Karl Roth und Harald Bender mit dem vereinseigenen Info-Mobil zuständig.  So können Schüler bei diesen Jugendwaldspielen ihr Wissen über den Wald und was darin lebt beweisen, aber auch noch viel lernen.

 

 

 

 

Karl Roth und Harald Bender am Info Mobil

in Altengronau und in Schlüchtern

umgeben von Schülern

Jagdpächter unterstützt Jugendarbeit

Für Jagdpächter Michael R. Hase, Altengronau, ist die Arbeit mit jungen Menschen eine Herzensangelegenheit. Mit der  Kinderwaldgruppe „Sonnenschein“, Altengronau, und deren Erzieherinnen werden Waldfahrten unternommen und Waldspaziergänge organisiert mit dem Ziel, bei den Kindern das Interesse an der Natur zu wecken und ihnen diese auch näher zu bringen. Im Bereich Emmersbach hat Jagdpächter Hase zusammen mit Förster Schäfer ein Kanzelhäuschen errichtet von wo aus alle Waldunternehmungen starten. Natürlich gibt es beim Jagdpächter auch immer ein gutes Frühstück oder, was noch besser war, ein Wildschwein am Grill.

Nach dem Besuch der Vogelschutzwarte Frankfurt vor zwei Jahren (darüber wurde berichtet) unternahm die16 köpfige  Kinderwaldgruppe mit ihren Erzieherinnen, organisiert von Jadpächter Hase  einen Ausflug ins Marionetten-Theater nach Steinau. (A.M.)

Kinderwaldgruppe Sonnenschein  mit Erzieherinnen

und Jagdpächter Hase  im Marionetten- Theater in Steinau

Jubilare 2018

 

Aktuelle Termine           des KJV, DJV, LJV und der Unteren Jagdbehörde

 

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© Jürgen A. Schmidt

Neue Wege zu beschreiten, heißt auch offen dem Neuen gegenüber zu sein!